Rollende Landstraße als Lösung für zunehmenden LKW-Verkehr auf Autobahnen?

Rollende Landstraße als Lösung für zunehmenden LKW-Verkehr auf Autobahnen?

Laut dem Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) sind auf Deutschlands Straßen täglich rund 800.000 Lastwagen unterwegs – Tendenz steigend. Um die Verkehrswege zu entlasten sowie um Alternativen zum Ausbau der Autobahnen zu prüfen, hat Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsministerium die Arbeitsgruppe „Rollende Landstraße“ ins Leben gerufen. Die Sachsenland Transport & Logistik GmbH Dresden, Mitglied im Netzwerk Logistik Mitteldeutschland, ist neben weiteren Speditionen, Vertretern der Deutschen Bahn und der Verladewirtschaft Teil dieser Arbeitsgruppe.

Die AG Innovation in Dresden beschäftigt sich ebenfalls mit dem steigenden Verkehrsaufkommen und verschiedenen Möglichkeiten, den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen. „Diese Erkenntnisse lassen wir nun auch in die Arbeitsgruppe des Ministeriums einfließen“, sagt Marko Weiselowski“, Vorstandsmitglied im Netzwerk Logistik Mitteldeutschland und Leiter des Regionalbüros in Dresden.

Die Rollende Landstraße (RoLa) kombiniert Straßen- und Schienenverkehr, indem komplette Lastwagen bzw. Sattelzüge Teilstrecken ihrer Route per Bahn zurücklegen. Eine geeignete Strecke für das Projekt wäre laut dem sächsischen Ministerium die Bahnstraße zwischen Hoyerswerda und der deutsch-polnischen Grenze. Die Rollende Landstraße hätte neben der Entlastung der Straßen weitere positive ökologische sowie ökonomische Effekte. So könnte nicht nur Treibstoff eingespart werden, sondern auch die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten der Fahrer eingehalten werden, ohne den Transport unterbrechen zu müssen.

Foto: Kabelleger / David Gubler (http://www.bahnbilder.ch)

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Über uns:

Die Firma Sachsenland Transport & Logistik GmbH Dresden ist ein bereits 1999 gegründetes mittelständisches und inhabergeführtes Unternehmen mit inzwischen über 30 Mitarbeitern und fünf Auszubildenden. Unsere Niederlassungen in Dresden, Duisburg und Moskau bieten internationale Logistikdienstleistungen in der Nähe des Kunden an.

Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Organisation und Abwicklung von Transporten von und nach Osteuropa, etwa nach Russland, in die Ukraine, nach Weißrussland oder nach Moldawien. Wir bedienen auch asiatische Regionen der ehemaligen Sowjetunion, wie die Satellitenstaaten Georgien, Usbekistan, Armenien und Aserbaidschan. Bei Verkehren in Westeuropa liegen unsere Stärken auf den Routen nach England, Frankreich, Spanien, Portugal und Italien.

In unserem trimodalen Logistikzentrum in Dresden bieten wir den Kunden die vorübergehende Einlagerung seiner Waren an. Dabei spielt auch unser Zolllager eine gewichtige Rolle. So agieren wir als Logistikplattform für asiatische Hersteller, für die wir Waren nach der Einlagerung im regionalen Markt, aber auch im nordwestlichen Osteuropa verteilen. Und die somit ihre Waren erst bei Auslieferung verzollen müssen.

Für schwere Projektladung im Umschlag und Transport stehen in der Nähe des trimodalen Terminals zwei Drehwippkräne mit 90 t und eine Ro-Ro-Anlage mit 450 t Traglast für Einzelstückgewichte zur Verfügung. In unserer Schwerlasthalle werden aktuell  Maschinenteile mit Gewichten von bis zu 20 t umgeschlagen.

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